Bei traumhaftem Wanderwetter trafen sich 12 Wäller Wanderer an der Tourist-Info und fuhren mit 4 Autos nach Boden.
Von der Stadthalle führte uns Manfred Schäfer nach Süden zunächst über offenes Gelände, dann durch ein kleines Waldstück zur Goldhäuser Mühle. Von hier ging es weiter durch die Wiesen-Au südlich von Goldhausen und durch einen Fussgänger-Tunnel nach Ruppach. Hier sahen wir die erste Tongrube.
Auf dem Weg zum 356 m hohen Rup-Berg legten wir eine kurze Rast an der Waldhütte ein und erfreuten uns an süßen Äpfeln, die wir unterwegs aufgelesen hatten.
Herrlich war der Ausblick über Heiligenroth ins Montabaurer Land und entschädigte für die Mühen des kurzen Anstiegs.
Teils über Wiesen und am Nordrand der großen Tongrube mit ihren mehrfarbigen Erdschichten entlang setzten wir den Weg fort vorbei am ehemaligen Wasserschloß Langwiesen zurück nach Boden, wo uns 3 weitere Kollegen erwarteten.
Diese Wanderroute entsprach größtenteils dem vom Montabaurer Touristbüro geplanten "Ton-Wanderweg".
Bei riesigen Schnitzeln und Salaten klang diese schöne Herbstwanderung aus.
...dass sich viele Marmer für unser Mundart-Lexikon interessieren, hatten wir gehofft - und wir wurden nicht enttäuscht: gut 120 Gäste konnten wir mit Frank Sander in den Räumen der KSK begrüßen.
Nicht ohne Stolz präsentierte das Autorenteam eigene "Verzellscher", "Reimscher" önn "Stöckelscher", die natürlich im Lexikon nachzulesen sind. Für die musikalische Untermalung sorgte das Westerwald-Trio.
"Dieses enorme Interesse am Marmer Platt und unserem Wörterbuch ist der schönste Lohn für unsere Arbeit" meinte das Autorenteam glücklich. Auch das duchweg positive Echo auf unsere Präsentation ließ alle Anstrengungen vergessen.
So war es nicht verwunderlich, dass die zum Verkauf angebotenen Bücher weggingen "wie heiße Semmeln". Gerne erfüllten wir deshalb auch die unzähligen Signaturwünsche unserer Gäste.
Wir danken ganz herzlich dem Team der KSK mit seinem Hausherren Frank Sander und Stadtbürger-meister Neufurth, der in seinem Grußwort die Chronologie des Lexikons umriss.
H.J. Wagner bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Lexikons beigetragen haben - und mit einem Präsent beim Autorenteam für seine ehrenamtliche Leistung.
Auch die Presse war begeistert: hier klicken für den Bericht!
Zu kaufen gibt es das Mundartwörterbuch bei der: Krankengymnastik Praxis Claudia Roth, Bismarckstr. 22 Parfümerie Schimmelfennig, Bismarckstr. 5 Buchhandlung Millé, Bismarckstraße Tourist-Info, Wilhelmstr. 10 Langen Theke am 8./9. 10. am Stand des WWV und natürlich jederzeit beim Westerwaldverein Bad Marienberg e.V. Tel. 983626
Am Sonntag trafen wir uns zum Sterntreffen des Westerwaldvereins auf der Fuchskaute. Hier schlossen wir uns einer Führung zum Windpark an. Ein Mitarbeiter des Windparks gab interessante Einblicke und Informationen rund um die Windenergie. Vorbei an einer Bisonherde ging es auf einem ca. 5 km langen Rundweg zurück zur Fuchskaute.
"Über Stoppeln zum Stoppelfest" war das Motto unserer Wanderung nach Unnau.
Bei leckerer Erbsensuppe, köstlichem Kuchen und zünftiger Musik der Oellinger Blasmusik erlebten 20 Wäller - wie auch im letzten Jahr - einen unterhalt-samen Samstag Nachmittag in geselliger Runde.
Bei Sonnenschein und warmem Wetter machten sich 10 Wanderer auf, das obere Gelbachtal zu erkunden.
Ausgangsort unserer Wanderung war Ettersdorf.
Mit leichtem Auf und Ab ging es von hier durch das schöne Tal des Gelbachs fast immer im Wald mit Blick auf die Wiesenauen des Tales.
Wir machten eine kurze Rast an der Stelle, wo einmal die verlassene Ortschaft Sespenroth lag. Im Jahr 1853 wanderte der größte Teil der zuletzt 76 Einwohner aus Not nach Milwaukee/USA aus.
Durch das nun noch enger werdende, kurvenreiche Tal erreichten wir schließlich Wirzenborn, wo wir zunächst die Wallfahrtskirche "Unsere Liebe Frau von Wirzenborn" aus dem Jahr 1510 besuchten.
Zur Stärkung kehrten wir im Landgasthaus "Wirzenborner Liss" ein - hier erwartete uns ein "Knoblauch"-Buffet!
War es während der Wanderung trocken und schön, kam es nun zu einem Gewitter mit starkem Regen, so daß wir die Rückfahrt mit nassem Segen von oben antreten mussten. Wanderführer waren Helga Steup und Sigrid Hougardy.
Auch heute war wieder Regen für den ganzen Tag angesagt und bei der Abfahrt fielen auch einige wenige Tropfen. Davon ließen sich aber 15 optimistische Wanderer nicht abschrecken. Während der Fahrt nach Ehrlich besserte sich das Wetter zusehends und die Wanderung konnte wie vorgesehen beginnen.
Vom "Nisterstrand" in Ehrlich führte uns der Weg bergauf zum Aussichtspunkt "Spitz-Ley" mit einem sehr schönem Blick auf den Ort Wingert.
Von hier ging es ca. 60 Höhenmeter abwärts nach Stein und über die Nister-Brücke nach Wingert wo wir eine kurze Rast hielten.
Über eine Fussgängerbrücke gelangten wir wieder an das Ostufer der Nister und folgten ihrem Lauf, bis wir nach ca. 2,5 km auf einem weiteren, schon etwas altersschwach wirkenden Steg nochmals die Nister überquerten, um schließlich wieder in Ehrlich anzukommen.
15 Wäller und 1 Wald!
Alle Wanderer überstanden den teilweise matschigen Weg unbeschadet; nur einigen Shirts sah man das schwüle Wetter an!
Für unseren Hunger war bereits der Tisch gedeckt und wir saßen ca. 2 Stunden bei Schnitzel, Erfrischungen und guter Stimmung mit unserer inzwischen auf 17 Personen angewachsenen Schar zusammen.
Eine kleine Gruppe setzte den Tag mit einem Besuch der 750-Jahr-Feier in Enspel fort; hier konnten wir einen Sonder-Wimpel für unseren Verein in Empfang nehmen. Bei Musik und netter Unterhaltung klang ein - überwiegend - sonniger Tag aus.
Mit 35 Wanderfreunden starteten wir zu einem 2-Tages-Ausflug in die Pfalz. Kurz vor Hauenstein war ein Tunnel gesperrt und wir trafen auf unsere erste UMLEITUNG!
In Hauenstein stand das Deusche Schuhmuseum auf dem Programm, wo wir vom größten Schuh der Welt, über Schuhe für Kamele, bis zum kleinsten Schuh viele Modelle anschauen konnten.
Interessant war vor allem, wie und unter welchen Umständen die Menschen im letzten Jahrhundert an den Maschinen arbeiten mussten und wie Schuhe überhaupt industriell hergestellt wurden.
War die Anfahrt zum Museum schon sehr eng für einen Bus, war die Kurve in der Ausfahrt zu spitz. So passierte es, dass beim Versuch zu wenden, uns ein Schild "UMLEITUNG" in eine Straße lockte, die in einem Feldweg endete. Hier war für unseren Bus kein Weiterkommen und unser Fahrer, Horst Kempf, musste rückwärts wieder sehen, wie er auf eine "ordentliche" Straße kam.
Zur Mittagsrast kehrten wir auf einem idyllisch gelegenen Bio-Bauernhof ein, wo wir Pfälzer Spezialitäten kosteten.
Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zum legendären Teufelstisch, einer - für die Pfalz typischen - Felsformation.
Auf dem Weg nach Landau besuchten wir die Burg Berwartstein, die heute, wiederhergestellt, bewohnt ist. Hier erhielten wir einen anschaulichen Eindruck vom Leben im Mittelalter.
Wir kehrten zum Abendessen in einem gemütlichen Weinlokal ein und beschlossen den Tag mit dem einen oder anderen "Schobbe Pälzer Woi".
Am Sonntagmorgen fuhren wir auf der Deutschen Weinstraße am Deutschen Weintor vorbei nach Wissenbourg und sahen uns dieses auf der französichen Seite liegende Städtchen mit seinen alten Fachwerkhäusern an. Dass die Weinstraße ab 10.Uhr für den Verkehr gesperrt wurde, war uns zwar bekannt, aber dass die umliegenden Orte die Gelegenheit nutzten, ihre Durchfahrtsstraßen ebenfalls für lokale Festivitäten zu sperren, konnten wir uns nicht vorstellen.
Auf den kommenden Kilometern, die uns durch "UMLEITUNG" immer weiter nach Frankreich hinein, statt nach Deutschland zurückführten, hatten wir die Wahl zwischen den Schildern "Durchfahrt verboten", "für Fahrzeuge über 2 t gesperrt" und "UMLEITUNG"! Dabei kamen wir - völlig überraschend - auch durch Schleithal, dem längsten Dorf im Elsass mit seinen schmucken, teilweise sehr alten Häusern!
Wir fanden über eine idyllische Waldstrecke zurück nach Deutschland und gerieten wegen eines Radrennens wieder in eine UMLEITUNG, die uns direkt in die Weinberge führte. Diese UMLEITUNG hieß aber nicht "nur ein paar Meter durch einen Weinberg": Hinter jeder Wegbiegung wartete ein neues Schild "UMLEITUNG", wurde von uns inzwischen mit großem Hallo begrüßt und führte immer weiter zwischen die Reben! Während Horst Kempf sich über betonierte Feldwege, die gerade so breit wie der Bus waren und durch rechtwinklige Kurven kämpfte, bewunderten wir die mit hellen und dunklen Trauben vollhängenden Weinreben! Obwohl der dringende Wunsch bestand, hier eine "Rast" zum Traubenstibitzen zu machen, hielt Horst Kempf seinen Bus nicht an! Er gab die Hoffnung nicht auf, doch noch auf eine Straße zurückzukehren. Als es dann soweit war, war auch hier die Einfahrt so spitz, dass er eigenhändig einen Straßenbegrenzungspfosten abmontieren musste, damit er die Kurve kriegte! Solche Schildbürgerstreiche hatte unser sehr erfahrener Busfahrer in seiner ganzen, langen Dienstzeit noch nicht erlebt! Wir waren der Meinung: "Horst ist ein Held!"
Von diesem Abenteuer erholten wir uns in Birkweiler beim Mittagessen - nicht ohne noch die eine oder andere "UMLEITUNG" mitgenommen zu haben - und fuhren dann nach Freinsheim.
Hatte Horst seinen Bus bis hierhin ohne auch nur die kleinste Schramme oder Delle durch die engsten Gässchen gebracht, passierte das Unfassbare: ein Mercedesfahrer schrammte unseren ganz brav geparkten Bus!!
Während-dessen war ein Rundgang durch dieses, auch als Rothenburg der Pfalz bekannte, mittelalterliche Städtchen, das noch komplett von einer Stadtmauer umgeben ist, angesagt.
An diesem Tag gab es einen mittelalterlichen Markt, den wir natürlich auch besuchten.
In einem urigen Weinkeller stärkten wir uns für die Heimreise und das "Geburtstags-kind" freut sich über das tolle Geschenk der Reisegruppe
Nach zwei erlebnisreichen Tagen traten wir gut gelaunt und fröhlich den Heimweg an.
Dass das Wiesbadener Kreuz gesperrt war, und wir eine UMLEITUNG fahren mussten, wunderte nun wirklich keinen mehr!!!
Erhard ganz sportlich!
... da wollte Burkhard auch nicht kneifen!
...wie in alten Zeiten!
Beim "Absacker" im Hotel
Hans hält eine Ansprache
Mit einer Einkehr begannen wir unsere "feuchtfröhliche" Wanderung am Sonntag! Der Regen konnte 22 Wanderfreunde nicht daran hindern, sich nach Ehrlich aufzumachen, in der Hoffnung, dass das Wetter besser würde. Am Ausgangspunkt in Ehrlich angekommen, regnete es dann so stark, dass wir uns entschlossen, erstmal bei einem Frühschoppen abzuwarten.
Unsere Geduld wurde belohnt, der Regen ließ nach und wir entschlossen uns, wenigstens einen kleinen Rundweg zu wandern.
So machten wir uns auf und erreichten nach einem kurzen Weg durch Wiesen und Wälder den Zusammenfluss der kleinen und der großen Nister.
Über das "Deutsche Eck" in Heimborn ging es zurück zum Gasthof am Nisterstrand, wo wir uns das Mittagessen schmecken ließen. Wanderführer waren das Ehepaar Roth.
Achtung: wir geben die Hoffnung auf schönes Wetter nicht auf und wiederholen die ursprünglich vorgesehene Wanderung am 4. 9.