Bei den Oellinger Blasmusikanten

Ins Wasser gefallen ist zwar die Wanderung zum Frühjahrskonzert der Oellinger Blasmusikanten, nicht aber das beeindruckende Kuchenbuffet der Musikanten-Frauen! 

Die Kapelle, die im Zelt vor dem Feuerwehrhaus spielte, heizte den Besuchern mit schmissiger Musik tüchtig ein und so war schnell eine super Stimmung im Feuerwehrhaus. 


Dem schlechten Wetter zum Trotz fanden sich nach und nach zehn Wanderfreunde ein und ließen sich das Gegrillte und – vor allem – den leckeren Kuchen schmecken!



Wäller Tour auf dem Elberthöhenweg

Vor einer Woche – am 15. April -  wurde die 15 Km lange Wäller Tour „Elberthöhen“ von den "flotten" Wanderfreunden unter der Leitung von Armin Wagner erwandert. Da es die ganze Nacht über geregnet hatte, fanden sich nur 5 Wanderer an der Tourist-Information in Bad Marienberg ein. Schon auf der Fahrt zum Startpunkt nach Niederelbert hörte der Regen auf. Zuerst ging es über feuchte Wiesen und Wege bergauf zum „Rötchen“ mit tollen Aussichten nach allen Seiten. Oberhalb des Naturschutzgebietes „Stelzenbachwiesen“, an den Fischteichen vorbei erreichte die Gruppe Welschneudorf, wo eine Mittagsrast eingelegt wurde. Der Weg führte, nun bei sonnigem Wetter, weiter durch schöne Waldgebiete über den Basaltkegel „Dielkopf“ zurück zum Startpunkt der Wanderung. Hier hatten sich die Wanderer einen Eisbecher verdient. 

Diese Woche leuchteten die grünen Vereinsshirts der Wanderfreunde mit dem frischen Grün des frühlingshaften Waldes um die Wette bei ihrer "kleinen" Tour auf einem Teil des Elberthöhenwegs.

Elf Wanderer starteten in Niederelbert an der Kirche zu der ca. 9 Km langen Strecke unter der Führung von Hans J. Wagner. Über eine Treppe gewann man schnell an Höhe und erreichte einen sonnigen Weg, der aus dem Ort Richtung Oberelbert hinausführte. Immer wieder erfreuten sich die Wanderer an den blühenden Bäumen und Sträuchern.

Auch die reich blühenden Vorgärten in Oberelbert begeisterten die Gruppe. Hinter Oberelbert führte der Weg durch lichte Wälder wieder in Richtung Niederelbert. Anemonen, Wiesenschaumkraut, Günzel und andere Blumen bereiteten ihre Blütenteppiche auf dem Waldboden aus und die kräuterkundigen Frauen erkannten manch schmackhaftes Kraut

Nach zwei-dreiviertel Stunden war der Ausgangspunkt wieder erreicht und ein Teil der Gruppe fuhr zum Mittagessen nach Welschneudorf.  

 

 

 

 

Einige ließen sich leckere Frankfurter Grüne Soße schmecken!


Besuch im Keramik-Museum und JHV

Der Hauptverein lud zu seiner 130sten Mitgliederversammlung nach Höhr-Grenzhausen ein.

Sechs Mitglieder aus Bad Marienberg folgten dieser Einladung und hatten vorher die Gelegenheit, eine kostenlose Führung durch das Keramikmuseum mitzumachen. Der sehr informative Rundgang zeigte nicht nur die Geschichte des Tonabbaus im Westerwald sondern auch die Technik, wie der Ton zu Keramik geformt und gebrannt wurde und heute noch wird.

Viele Exponate geben Aufschluss über die unterschiedlichen Gestaltungsarten. Besonders interessant war die "Technik-Abteilung": Hier erfuhr die Gruppe, in welchen Gebrauchs-gegenständen – von Bremsbelägen bis zum Zahnersatz – Westerwälder Ton verwendet wird. Seiner Reinheit ist zu verdanken, dass er – im Gegensatz zum Ton anderer Abbaugebiete – am höchsten erhitzt werden kann und große Temperaturunterschiede aushält ohne zu zerspringen. Am Schluss waren noch bemerkenswerte Arbeiten verschiedener Keramik-Künstler zu sehen.

Nach dieser aufschlussreichen Tour durch die Welt des Westerwälder Tons gingen die Wanderfreunde zum VfL-Heim „Dat Brauhaus“, wo die Jahreshauptversammlung um 14.00 Uhr bei Kaffee und Kuchen begann.

 

Auf den Spuren der Montabäurer Mären

"Könnten die Steine im Westerwald reden, so hätten sie viel zu erzählen" wusste schon Karl Kessler im Jahre 2005. Diesen Eindruck hatten auch die dreizehn Wanderer, die sich die zweite Etappe der Montabäurer Mären zwischen Nomborn und Reckenthal vorgenommen hatten. Gleich hinter Nomborn erreichten sie den 320 Meter hohen Bornkasten, einen Basalthügel, auf dem sich noch heute Reste einer Ringwallanlage aus der Keltenzeit befinden, die sich auf ca. 500 Jahre v. Chr. datieren lassen. Aber auch Funde aus der Steinzeit zeugen von einer schon viel früheren Besiedlung.

Neben einer tollen Aussicht auf die umliegenden Dörfer, bot sich den Wanderern eine besondere Überraschung, als sie an den Steinbruch des Bornkasten kamen. Die Basaltstelen, die hier sichtbar waren, sind nicht – wie meist – vertikal, sondern horizontal geschichtet und erwecken den Eindruck, jemand hätte sie aufeinander gelegt.  

Am Fuße des Bornkasten war bald die Studentenmühle und der Eisenbach erreicht.

Über Wiesen und lichte Wälder ging es nun durch das idyllische Eisenbachtal. Unterwegs zeigte sich schon das erste Grün: es blühten Anemonen, Primeln, das weiße und lila Lungenkraut und auf einer Wiese blühten sogar Osterglocken. Einmal mehr hatten die Wanderer Glück mit dem Wetter: Die strahlende Sonne und warmen Temperaturen entsprachen schon einem herrlichen Frühsommertag!

Eine Info-Tafel berichtete über die Mär vom Waldmönch und da hier der Weg der Montabäurer Mären und der Reckenthaler Skulpturenweg parallel verlaufen, luden die schönen Holzskulpturen entlang des Weges zum Innehalten ein.

Nach ca. 6 Kilometern war das Ende der Etappe an der Einmündung des Eisenbachtals in das Gelbachtal erreicht. Von hier aus fuhr die Gruppe dann nach Montabaur zum verdienten Mittagessen. 

 

Rundwanderung bei Müschenbach

 

Die Sonne ließ schon den Frühling ahnen, aber der frühe Morgen war noch recht kalt, als dreizehn Wanderfreunde zu einer Rundwanderung bei Müschenbach starteten. Erste Schneeglöckchen lugten aus dem Waldboden auf dem Weg vom Bahnhof Hattert Richtung Luisenlust. Auf dieses ehemalige Jagdschloss macht nur noch eine Info-Tafel aufmerksam. Aus dem Wald heraus führte der Weg über Weiden nach Marzhausen. Ein toller Rundumblick belohnte die Wanderer für das Bergauf – Bergab der Strecke.

Nachdem der Ort hinter der Gruppe lag, beobachtete eine Herde wuscheliger Rinder die Gruppe, die dem Friedhof zustrebte. Nach einer kurzen Rast führte der Weg – erneut durch lichten Wald –  Richtung Mudenbach, dann über die Bahn zum höchste Punkt, dem 370 m hohen Haufenberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurz vor der Höhe erinnert eine Info-Tafel an die Zerstörung durch den Orkan Kyrill, eine Edelkastanie dient hier als Sinnbild für die Wiederaufforstung mit gemischtem Laubwald. Bald ging es wieder aus dem Wald hinaus auf das freie Feld mit herrlicher Aussicht auf das Hachenburger Land. 

 

Vorbei an einem großen Bauernhof führte der Weg nach Ober-Hattert und zurück zum Bahnhof. Nach einer kurzen Fahrt kehrte die Gruppe in Hachenburg zum Mittagessen ein.

Rundwanderung bei Oberrod

Die warmen Temperaturen der vergangenen Tage haben dafür gesorgt, dass die bis Mitte letzter Woche noch vereisten Wege einigermaßen eisfrei waren und begangen werden konnten. So machten sich elf Wanderfreunde auf einen Rundweg bei Oberrod. Gestartet wurde in der Ortsmitte von Oberrod; der gut begehbare Weg führte leicht bergan aus dem Ort heraus und am Waldrand entlang.

Unterwegs gab es dann doch noch Wegstücke, die nicht betretbar waren, so mussten kleine Umwege in Kauf genommen werden um voran zu kommen. Dabei wurde der Lasterbach überquert, der munter sprudelnd schon eisfrei war - im Gegensatz zu einem kleinen Waldbach, dessen Wasser sich unter einer schmelzenden Eisdecke voran kämpfen musste.

 Vorbei an schönen, einzeln stehenden Fichten und durch Wald ging der Weg entlang der Wacholderheiden zur Kreisstraße und zurück nach Oberrod. Auch wenn es zwischendurch mal leicht nieselte, waren alle froh, endlich wieder an der frischen Luft zu sein und wandern zu können. Nach knapp neun Kilometern war die Wanderung beendet und die Gruppe freute sich aufs Mittagessen in Rennerod.

 Jahreshauptversammlung am 1. März

Der Vorsitzende eröffnete um 18.00 Uhr die Versammlung, zu der frist- und formgerecht eingeladen wurde. Zu der Sitzung waren trotz klirrender Kälte und Grippewelle 28 Mitglieder erschienen. Nach der Begrüßung ehrte die Versammlung die im zurückliegenden Jahr Verstorbenen und hieß fünf neue Mitglieder willkommen.

Jahresbericht des Vorsitzenden.

Mit 214 ist die Zahl der Mitglieder auch im vergangenen Jahr konstant geblieben. Bei insgesamt 33 Wanderungen und Veranstaltungen waren 658 Mitglieder dabei. Der Vorsitzende ging auf die unterschiedlichen Aktionen ein, die mit Bildern veranschaulicht wurden. Besonders ging er auf die Sanierung des 2002 von Karl Kessler aufgebauten Waldlehrpfades ein, die mithilfe von Sponsoren realisiert werden konnte. Der Vorsitzende dankte den Sponsoren für ihre großzügige Unterstützung.

Es folgten die Berichte der Fachbereichsleiter Finanzen, Kultur, Natur, Wege, Presse und PR sowie Wandern. Danach wurde dem gesamten Vorstand einstimmig Entlastung erteilt – bei Enthaltung der Betroffenen.

Wichtigster Punkt der Tagesordnung war die Wahl des Vorstandes

Wiedergewählt wurden:

Dr. Hans Jürgen Wager, Vorsitzender

Armin Wagner, stellvertretender Vorsitzender

Ingrid Wagner, Schrift- und Geschäftsführerin und

Fachbereichsleiterin Presse und PR

Birgit Regner, Fachbereich Kultur

Werner Schuster, Fachbereich Wege

 Neu gewählt wurden:

Birgit Regner, Fachbereich Finanzen (bisher kommissarisch eingesetzt)

Detlev Sprenger, Fachbereich Natur

Margot Wagner, Fachbereich Wandern

Neuwahl der Rechnungsprüfer:

Uli Seiler und Ursula Schuster

 Alle Wahlen erfolgten einstimmig bei Enthaltung der Betroffenen.  

Der neue Vorstand stellt sich vor: Hans Jürgen, Werner, Birgit, Ingrid, Margot, Detlev und Armin

Der Vorsitzende dankte allen Vorstandsmitgliedern für ihr Engagement und wünschte für die neue Amtszeit viel Erfolg. Bei dem aus dem Amt scheidenden Fachwart Natur, Friedel Stahl, bedankte er sich für dessen Einsatz mit einem Geschenk. Friedel Stahl nahm die Gelegenheit wahr, sich für die Unterstützung bei seiner Aufgabe zu bedanken und lobte Ingrid und Hans Jürgen Wagner für ihre erfolgreiche Vorstandsarbeit.

Es folgte ein Ausblick auf die Aktivitäten im laufenden Jahr.

Zum Punkt "Verschiedenes" ist zu erwähnen, dass das Gremium einstimmig beschlossen hat, den Mitglieder-Beitrag von 18,- € für Vollmitglieder und 3,- € je Familienmitglied beizubehalten. 

Mit einer ca. 30minütigen Bilder-Schau über die Wanderungen und Aktivitäten in 2017 ging die Versammlung zu Ende. 

Der neue Vorstand trinkt auf gute Zusammenarbeit!

  

Infostand auf der Gesundheitsmesse in Bad Marienberg

Einmal mehr war der Westerwaldverein Bad Marienberg e.V. bei der Gesundheitsmesse in Bad Marienberg mit einem Info-Stand vertreten. Zahlreiche Besucher interessierten sich für das – auch in diesem Jahr – interessante und abwechslungsreiche Wanderprogramm und für die Arbeit des Vereins.

 Viele anregende Gespräche fanden statt und Kontakte wurden geknüpft. Die Aktiven am Messestand wurden nicht müde, auf alle Fragen kompetent und ausführlich einzugehen.

Märchenhafter Nachmittag am Wiesensee

Am 14. Februar trafen sich 14 Vereins-freundinnen und -freunde in der Tourist-Information am Wiesensee. Bei leckeren Häppchen und Getränken, strahlendem Sonnenschein und einem traumhaften Blick über den zugefrorenen See ließen sie sich von der Westerwälder Autorin Christiane Fuckert in die Welt der Märchen entführen. Die sympathische Autorin las aus einer noch nicht erschienen Märchensammlung für Erwachsene.

Im Anschluss freute Frau Fuckert sich über die positive Resonanz aber auch darüber, dass von den Zuhörern konstruktive Anregungen kamen. Danach stellte sie kurz weitere ihrer Bücher vor.

Die Anregung, eine ähnliche Veranstaltung am gleichen Ort im Laufe des Jahres zu wiederholen, fand großen Anklang. Hans Jürgen Wagner bedankte sich nicht nur bei der Autorin für diesen "märchenhaften" Nachmittag, sondern auch bei Nina Engel von der Tourist-Info für die Bereitstellung des nett gestalteten Raumes und die liebevolle Tischdeko.

 

 Winterwanderung um Marienstatt

Einen schönen Wintertag hatten sich die Wäller Wanderer ausgesucht, um in das Wanderjahr 2018 zu starten. Am Samstagmittag machten sich ein Dutzend Wanderfreunde auf eine kurze Wanderung um Marienstatt. Wanderführer war Heinz-Erhard Baldus, mit dem die Gruppe auf einem – zunächst leicht bergan führenden – Weg zur Großen Nister wanderte.

Nach der Überquerung des Baches ging es oberhalb des idyllischen Tals der Großen Nister durch lichten, sonnendurchfluteten Wald. Auch hier hat der letzte Sturm seine Spuren hinterlassen. Entlang des recht informativen Naturlehrpfades führte der Weg in einem großen Bogen zurück nach Marienstatt, wo die Gruppe noch kurz die herrliche Sonne genoss, bevor sie sich zum gemütlichen Kaffee im Brauhaus niederließ.