Spaziergang Fuchskaute

Mit einem Spaziergang rund um die Fuchskaute endeten die "normalen" Wanderungen des Westerwaldvereins Bad Marienberg e.V. Bei leichtem Fissel-Regen begann für zehn Wanderfreunde ein Rundweg, der zunächst auf den herbstlichen Arnikaweg führte. 

Ab und zu ließ sich auch die Sonne blicken! Die Schautafeln am Weg informierten anschaulich über Tiere und Pflanzen und über die Eigenschaften einer Hute-Weide.

Dann folgte die Gruppe dem Weg weiter nach Nordwesten. Durch lichten Wald, in dem sich – der Trockenheit wegen – nicht ein Pilz sehen ließ, war bald ein großes Anbaugebiet für Weihnachtsbäume erreicht. Hier gab Ingrid Wagner ein kleines "Stöggelsche" aus dem (noch vor Weihnachten) erscheinenden Mundart-Geschichtenbuch über "ė schüh Chrösbeemsche" zum Besten! Gut gelaunt setzten die Wanderer ihren Weg fort, der bald wieder zurück zur Fuchtskaute ging. Alle genossen die gute Luft und dass man diesmal die ca. 5,5 km lange Strecke gemütlich, in langsamer Geschwindigkeit bewältigte.

Auf den letzten 500 Metern zog das Tempo dann doch an, denn es fing an zu regnen und der "Kaffee-Hunger" trieb zur Eile! Im Lokal wartete schon ein reservierter Tisch und man konnte das Panorama aus der wohlig-warmen Wirtsstube genießen! 

 

Apfelmosten

Vorboten des Herbstes bestätigten: Es wird Zeit zum Apfelpflücken. Auch in diesem Jahr ist es uns gelungen, die Mobile Saftpresse – wenn auch nur für einen halben Tag – nach Bad Marienberg zu holen. Aber vor dem Mosten war das Auflesen der Äpfel auf den vereinseigenen Streuobstwiesen angesagt, die von Detlev und Manfred frisch gesenst waren.  

Pünktlich fanden sich mehr als zwanzig eifrige Helferinnen und Helfer ein – und sie benötigten nur zwei Stunden, um 1400 kg Äpfel in Säcken und Kisten verstaut zu haben! 

Am Sonntagmorgen war es dann soweit und aus der Presse flossen 850 Liter köstlicher Apfelsaft! 

Schnell kamen alle, die sich schon vorher ihre Mengen reserviert hatten, um den noch heißen Most mit nach Hause zu nehmen.   

So waren um 12 Uhr nur noch 20 Boxen à 5 Liter übrig, die noch beim Westerwaldverein Verein gekauft werden können! 


Sommerfest in der Schorrberghütte

Am Samstagnachmittag trafen sich fast alle Aktiven zum beliebten Sommer-Grillfest in der Schorrberg-Hütte.

 Zuerst genossen ca. 40 Wanderfreunde die köstlichen, selbstgebackenen Kuchen, während sich "Grillmeister" Werner um das Feuer kümmerte. Bald brutzelten Steaks und Würstchen auf dem Grill, dazu schmeckten die leckeren, ebenfalls hausgemachten Salate. 

Viel zu lachen gab es bei den Wäller Witzen, die in Mundart vorgetragen wurden.


          Sterntreffen in Dillenburg

Der Zweigverein Dillenburg hatte am 8. September zum alljährlichen Sterntreffen geladen und acht Wanderfreunde aus Bad Marienberg waren dieser Einladung gefolgt. War es morgens noch sehr frisch und in den Flusstälern neblig, setzte sich schnell die Sonne durch und es wurde angenehm warm.

Die Wärme konnte aber nur während einer kurzen Wanderung von der Schutzhütte des Vereins zum Schlossberg genossen werden, dann ging es in die Kasematten, die konstant eine Temperatur von 

8 °C haben. 

Sebastian Fischer, der die Wanderer mit auf einen Trip durch dieses beeindruckende Bollwerk nahm, das das zweitgrößte seiner Art in Europa ist, wusste viel Interessantes und Informatives über die Zeit ab ca. 1530 zu berichten. 

Nach einer Stunde kamen alle wieder ans Licht und mit einem Blick in den über 40 Meter tiefen Löwenbrunnen endete diese kurzweilige Tour. 

Dann stand der Wilhelmsturm auf dem Programm und keiner ließ es sich nehmen, die 124 Stufen zu erklimmen, um die Aussicht zu genießen. 

Ein Besuch der Villa Grün mit interessanten Ausstellungen rundete das Programm ab. Nach einer kurzen Wanderung war die Vereinshütte wieder erreicht, wo schon das Mittagessen wartete.

 

 

 

 

Unter schattigen Bäumen ließ es sich gut rasten und mit der Wimpel-Übergabe endete dieser schöne Tag.


Brexbachschluchtweg


Bei idealem Wanderwetter trafen sich neun Wanderer an der Tourist Info, um mit Fahrgemeinschaften nach Grenzau, dem Ausgangspunkt des Brexbach-schluchtweges aufzubrechen. Der erste Anstieg führte zur Burg Grenzau, die einzigartig in Deutschland, einen dreieckigen Burgfried besitzt. Nicht weit von dort hatten die Wanderer von einem Felsvorsprung eine schöne Aussicht auf das waldreiche Hügelland. 

Auf einem Serpentinenweg ging es anschließend hinunter ins Brexbachtal. Die Rucksackverpflegung wurde dann auf einem sonnigen Rastplatz im Tal eingenommen.

Weiter ging es nun durch Hochwald bergauf, der unterhalb von Nauort verlassen wurde. Auf den Höhen gab es weite Ausblicke bis ins Neuwieder Becken; anschließend durch freies Feld und über Wald- und Wiesenwege nach Alsbach. Vorbei am Kammerforster Steig gelangte die Gruppe zum Bahnhof Grenzau. Von hier führte der Weg wieder in den Wald und bald war der Ausgangspunkt erreicht. Hier ließen die Wanderfreunde im Alten Gasthaus die Wanderung gemütlich bei Kaffee und Kuchen ausklingen. 

Auf dem Drachenfels in Königswinter

Der Nebel hatte sich noch nicht ganz verzogen, als sich sechs-undzwanzig Wanderfreunde zu einer Tagesbusfahrt trafen. Der Wanderführer, Hans J. Wagner freute sich, auch zu dieser Tour wieder einige Gäste begrüßen zu können. War es auf der Fahrt noch etwas trübe, änderte sich das bei der Ankunft in Königswinter. 

Mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands ging es nach oben und an der Drachenfels-Ruine angekommen, ließ die Sonne nicht lange auf sich warten. 

Während einige ganz nach oben zur Ruine gingen, genossen die anderen die immer klarer werdende Sicht auf den Rhein, auf Bonn – und im Dunst war sogar der Kölner Dom zu erkennen! 

Bald machte sich die Gruppe auf eine kurze Wanderung zum Milchhäuschen. Nach einer kurzen Rast ging es durch lichten – und immer noch einigermaßen grünen – Wald zum Schloss Drachenfels.  

Hier waren Vorbereitungen für die Fernsehsendung "Bares für Rares" im Gange, so dass das Schloss nur teilweise besichtigt werden konnte. 

Das machte aber nichts – denn zur großen, freudigen Überraschung aller, fuhr ein Oldtimer-Bentley vor und Horst Lichter stieg aus! Gerne posierte er mit den Wanderern für ein Erinnerungsfoto! 

 Dann war es auch schon Zeit für's Mittagessen. Das Gartenlokal war nur ein paar Schritte unterhalb des Schlosses und das Essen schmeckte unter freiem Himmel. 

Frisch gestärkt ging es dann durchs Nachtigallental hinab nach Königswinter, wo jeder für sich noch etwas Zeit hatte, durch die Fußgängerzone und am Rheinufer entlang zu flanieren oder zu einem Eis einzukehren. Der Bus kam pünktlich um halb fünf und brachte alle wohlbehalten zurück nach Bad Marienberg.  


DWT in Detmold

Sechs Wanderfreunde nahmen die Mitfahrgelegenheit des Zweigvereins Rennerod an und fuhren mit zum Deutschen Wandertag nach Detmold.

Dort nutzten sie die Gelegenheit, sich die Sehenswürdigkeiten dieser Gegend anzusehen. Mit der "Lippelinie" startete der kleine Trupp und besichtigte zuerst das Hermann-Denkmal, von dem man eine tolle Aussicht über den Teutoburger Wald hat.

Weiter führte die Fahrt zu den Externsteinen. Hier waren nicht nur diese gewaltigen Felsen zu besichtigen, auch die kleine Wanderung rund um den See war idyllisch und schön. 

Zurück in Detmold war noch Zeit für einen kleinen Rundweg durch die Stadt und über das Festgelände, bevor der Bus alle wieder wohlbehalten nach Bad Marienberg brachte.   

Spaziergang zur Kapelle Maria Rast

Zu einem gemütlichen Spaziergang trafen sich 15 Wanderfreunde an der Tourist-Info. Start der Wanderung war in Stockum Püschen. Von hier aus ging es zunächst an der Bahn entlang mit schöner Aussicht  Richtung Langenhahn. 

Wanderführer Heinz-Erhard Baldus wusste nicht nur viel zur Dorfgeschichte von Stockum-Püschen, sondern auch zur Familien-Chronik der Familie Baldus zu erzählen, die seit altersher hier lebten und wirkten. Durch Wald und Wiesen ging es bei herrlichem, nicht zu heißem Wetter zur neuen Kapelle Maria Rast. 

Diese wunderschöne, kleine Kapelle, die die Langenhahner mit viel Liebe und Eigenleistung erbauten, lud zum Verweilen und Innehalten ein.

An der Küsterklause, einer schönen Hütte, wurden die Wanderer schon von der "Hüttenwirtin" Waltraud mit einem zünftigen Obstler empfangen. Auch die übrigen, vom Ehepaar Baldus gespendeten, Getränke fanden großen Anklang. Die Stimmung war ausgesprochen heiter und das Plumpsklo mit seinem urigen "Besetzt-/ Freizeichen " strapazierte die Lachmuskeln! 

Viel zu schnell war es wieder Zeit, sich auf den Rückweg zu machen und – mit schönen Ausblicken auf Stockum-Püschen war der Ausgangspunkt bald erreicht. Alle waren sich einig, dass die "Premiere" des Ehepaares Baldus als Wanderführer mehr als gelungen war, und hoffen, dass diesem Nachmittag noch weitere, schöne Wanderungen unter ihrer Führung folgen werden.

Wanderung ins Blaue

Ausgangspunkt der Wanderung war der Parkplatz am Friedhof in Großseifen, wo sich fünfzehn Wanderfreunde in erfrischend kühler Morgenluft trafen. 

Der Weg führte durch’s Strütchen Richtung Eichenstruth und auf einem schönen, schattigen Weg nach Stockhausen-Illfurth. Unterwegs zwischen Fehl-Ritzhausen und der Nister wusste Manfred viel Interessantes zum Braunkohle- und Basaltabbau zu berichten. Bei der kleinen Holzbrücke am "Schwôrze Pohl" erläuterte er, dass Braunkohle und Basalt aus diesem unwegsamen Gelände mithilfe einer Seilbahn zur Eisenbahnlinie befördert wurde. Steinfundamente zeugen noch heute von diesen Anlagen. 

Da die kleine Brücke über der Nister gesperrt war, ging es ein  Stück zwischen Nister und einer steilen Basaltabbau-Wand entlang und bald waren die Häuser am Kraftwerk erreicht.

Über die Straßenbrücke, die momentan für Fahrzeuge gesperrt ist, ging es bergan – und vorbei am Skulpturenpark – nach Großseifen. Ein letzter Anstieg und der Ausgangspunkt am Friedhof kam in Sicht. Nun wurde es auf dem freien Feld langsam wärmer und so Mancher kam beim letzten Anstieg ins Schwitzen!

Doch nach kurzer Fahrt war der Biergarten in Bad Marienberg erreicht und nach einem ersten, zischenden Bier stärkten sich die Wanderer bei Pasta und Pizza!


 Auf den Spuren Goethes und der Kelten

Während vier Wanderfreunde auf dem Goetheweg in Wetzlar wandelten und Ingrid als "Lotte" mit Goethe auf Tuchfühlung ging, brach der harte Kern der XL – Wanderer bei herrlichem Sommerwetter zu einer Wanderung zum Netphener Keltenweg über die Höhen des Siegerlandes auf.

 

Der Weg gestaltete sich sehr abwechslungsreich. Es ging immer wieder bergauf und bergab. Dafür wurde die Gruppe dann auf den Höhen mit herrlichen Ausblicken für die Anstrengung belohnt. Anfangs war es noch ein wenig kühl, aber in der Mittagszeit wurde es schön warm mit einem sehr angenehmen Wind. Der Weg verlief überwiegend in den schattigen Wäldern, deren Ausmaß die Bestände im Westerwald bei weitem übertreffen. Diesen Rundweg kann man Jedem empfehlen, der abseits viel begangener Wanderwege unterwegs sein möchte!