Advents-Nachmittag

Zum Abschluss des Wanderjahres trafen sich die Mitglieder des Westerwaldvereins Bad Marienberg  zur alljährlichen Adventsfeier. Leider waren einige, die ihr Kommen zugesagt hatten, erkrankt – doch konnte der Vorsitzende 40 Wanderfreunde begrüßen, die sich bei Kaffee und Kuchen über die zurückliegende Zeit austauschten. H. J. Wagner bedankte sich bei allen, die sich im Laufe des Jahres bei Wanderungen und Veranstaltungen aktiv einbrachten und so dazu beitrugen, ein interessantes und abwechslungsreiches Programm anzubieten. 

Besonderen Dank sprach er der Plattschwätzer-Runde aus, denn das Mitte November veröffentlichte Buch "Su wôr ėt fröher" findet reißenden Absatz. Auch die weihnachtlich dekorierte Bürgerstube und nicht zuletzt die köstlichen Kuchen fanden bei Allen großen Anklang. Nach einer launigen Weihnachtsgeschichte und einem von Margarete Kempf gesungen Weihnachtslied ging dieser schöne Nachmittag zu Ende. H. J. Wagner verabschiedete seine Wanderfreunde mit den besten Wünschen für ein schönes Weihnachtsfest und hofft, alle im neuen Wanderjahr gesund und munter wiederzusehen.        


          Besuch bei Firma Ebener

Gerne sind zwanzig Mitglieder der Einladung gefolgt, einmal mehr einen ortsansässigen Betrieb kennen zu lernen. So traf man sich in Eichenstruth, um ein Werk zu besichtigen, das große Gebäude mit Metall-Fassaden verkleidet. 

Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Prokuristen Denis Sohlbach erläuterte der Geschäftsführer, Stefan Weber, die Firmengeschichte und zeigte in einem interessanten Film viele Facetten moderner Fassadenverkleidung, die das Unternehmen in Eichenstruth fertigt. Dabei müssen die Planer, Statiker und Konstrukteure die – meist futuristischen – Ideen der Architekten in reale Verkleidungen umsetzen, die im wahrsten Sinne des Wortes "Wind und Wetter" standhalten müssen. Dass dabei die Präzision und Qualität oberste Priorität haben, erlebten die Besucher anschaulich beim anschließenden Rundgang durch die Werkshallen. Beeindruckend war nicht nur die Sauberkeit in den Hallen sondern auch die Schnelligkeit und Genauigkeit, mit der die automatischen Stanzwerkzeuge arbeiteten. Alles muss auf den Millimeter genau passen, damit die Alu-Teile auf den Baustellen "auf Anhieb" passen.

 Nach einer gut einstündigen Besichtigung fanden sich die drei Gruppen, die von Stefan Weber, Lukas Weber und Denis Sohlbach kompetent geführt wurden, wieder zusammen und es war Gelegenheit, Fragen zum Unternehmen zu stellen. Hans J. Wagner bedankte sich danach herzlich bei der Firmenleitung für diese interessante und informative Veranstaltung und zeigte sich einmal mehr beeindruckt von der Leistung unserer mittelständigen Unternehmen, die hier vor Ort auch qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen. 

Martinsgans-Essen

Zum traditionellen Martinsgans-Essen trafen sich fünfzig Mitglieder des WWV in der Hubertusklause. Dies war einmal mehr eine gute Gelegenheit, Freunde und Vereinskameraden zu treffen, sich in anregenden Gesprächen auszutauschen und natürlich – gut zu essen! 

 Die Gänsekeule war sehr lecker zubereitet und schmeckte Allen. 

Hauptgesprächsthema aber war natürlich die bevorstehende Vorstellung des neuen Mundartbuches, auf das alle schon sehr gespannt sind.  

Auch zu den nächsten Veranstaltungen wurde sich eifrig angemeldet:  am 22. November steht ein Besuch bei der Firma Ebener an und am 8. Dezember verabschiedet sich der Verein mit einem gemütlichen Adventskaffee vom zurückliegenden Wanderjahr. Auch lud Hans Jürgen Wagner alle Interessierten zu seiner Dia-Schau ein, mit der er die Zuschauer am 22. November in Kirburg für Vietnam begeistern möchte. 

Im Herbslabyrinth

Ziel der letzten Wanderung in diesem Jahr war die Schauhöhle Herbstlabyrinth. Als erstes wurde in Brexbach die Stelle besichtigt, an der der Erdbach in der Erde verschwindet. Nach kurzer Autofahrt war der Wanderparkplatz in Erdbach erreicht und ein Dutzend Wanderfreunde machten sich auf den Weg durch die herbstlich-bunte Gasse-Schlucht.

Das Wetter war etwas kühler als in den Tagen davor, aber die Sonne schickte doch ihre wärmenden Strahlen und der Anstieg zur Höhle tat ein Übriges, damit es den Wanderern warm wurde! Bald war die Steigung geschafft und nach einer kurzen Rast ging es zur Höhle. 

Die empfing die Gruppe mit konstant-kühlen 8°C. Unten angekommen, lag die Höhle zunächst im Dunkeln, nur der Weg war schwach beleuchtet. Nach einer interessanten Einführung in die Geschichte der Karstlandschaft und der Höhle wurde es Licht und die 32 Meter hohe "Knöpfchenhalle" erstrahlte mit ihren tollen Gesteinsformationen und -Farben. 

Auch durfte ein Blick in die "Schatzkammer" nicht fehlen, hier glitzerten und funkelten die Calcit-Ablagerungen wie Edelsteine. 

Nach einer kurzweiligen Stunde ging der Aufenthalt unter der Erde zu Ende und es galt, die 124 Stufen wieder nach oben zu bewältigen.

Danach hatten alle genügend Appetit aufs Mittagessen!