Wanderung zur Nistertalwasserbrücke  

Mit einigen Gastwanderern startete eine zwölfköpfige Wandergruppe bei herrlichem Sonnenschein vom Sportplatz Stockum-Püschen in Richtung Stöffelaussichtsturm .

Vorbei am Götzenberg war der Turm bald erreicht und wurde natürlich auch bestiegen! Der Ausblick auf den schönen Westerwald war toll und Wanderführer Heinz-Erhard Baldus erklärte nicht nur, welche Dörfer zu sehen waren, sondern wusste auch viel Interessantes zum Basaltabbau vergangener Tage zu berichten.Von hier aus weiter ging es vorbei an der "dicken Buche" – einem gut 200 Jahre alten Naturdenkmal – und blühenden Wiesen zu einem Fischteich der Familie Baldus im "Dreiländereck" (Büdingen/Stockum/Nistertal!). 

Hier warteten gemütliche Sitzbänke und gut gekühlte Getränke auf die Wanderer. Frisch gestärkt ging es weiter über Waldwege zur versteckt liegenden Nistertalwasserbrücke – einem Bauwerk, das ca. 3 Jahre nach der "Hohen Brücke" zu deren Entwässerung erbaut wurde. 

Von dort war es dann nicht mehr weit zur Eisenbahnbrücke.Hier erhielt die Gruppe detaillierte Informationen zum Bau der Erbacher Brücke – natürlich verbunden mit einigen launigen "Verzellscher"! Nach der ausgiebigen Besichtigung der Brücke ging es dann über Büdingen zurück zum Ausgangspunkt wo man sich nach ca. 3 Stunden Wandern Pizza und Pasta schmecken ließ. 

Tagestour nach Dillenburg

Zu einem Tagesausflug trafen sich neunzehn Wanderfreunde und fuhren gemeinsam nach Dillenburg. Vom Parkplatz am Stadion war es nur ein kurzer Weg bis zum alten Rathaus, wo der Stadtführer Helmut Menz in seinem historischen Gewand auf die Marienberger wartete.  

Schon hier erfuhr man einiges über das Leben dieses adeligen Herrn aus dem 18. Jahrhundert. Bevor es dann losging, spendierte er einen Schnaps und die Gruppe machte sich gut gelaunt auf den Weg in die Altstadt.    

Die malerischen Fachwerkhäuser begeisterten ebenso wie die unterhaltsamen Erzählungen über die Entstehung der Oranierstadt, die bis heute eng mit dem niederländischen Königshaus verbunden ist. 

Natürlich standen auch das Schloss und der Wilhelmsturm im Mittelpunkt der Geschichten. Unterwegs gab es Brot und Wurst aus heimischen Betrieben und so waren die 1 ½ Stunden – prall gefüllt mit Informationen über die Stadtgeschichte – viel zu schnell vorbei. Denn in Dillenburg gibt es viel mehr zu erleben, als in dieser kurze Zeit zu schaffen ist.    

Nach der Mittagspause in einer Pizzeria in der Altstadt, ging es zu Fuß und per Auto hinauf zum Schlossberg, wo der Besuch der Kasematten auf dem Programm stand. 

Die konstante Temperatur von 8 °C kam bei dem hochsommerlichen Wetter gerade recht. Frau Kappert vom Museumsverein nahm die Wanderer mit auf einen Trip durch dieses beeindruckende Bollwerk, das das zweitgrößte seiner Art in Europa ist.   

Sie wusste viel Interessantes und Informatives über die Zeit ab ca. 1530 zu berichten. Nach einer Stunde kamen alle wieder ans Licht und mit einem Blick in den über 

40 Meter tiefen Löwenbrunnen und auf die alten Fachwerkhäuser endete diese kurzweilige Tour. 

Abendwanderung auf der 

Marienberger Höhe

Zur jährlichen Abendwanderung trafen sich 18 Wanderfreunde auf der Marienberger Höhe. Bei herrlichem Wanderwetter ging es vom Parkplatz aus durch den Wildpark zum Waldlehrpfad – wer die neuen Schilder noch nicht kannte, hatte hier die Gelegenheit, Wissenswertes über den Wald zu erfahren und die Schilder zu bewundern. 

 

Die zweite Station war das Kneippbecken, wo sich mancher im kühlen Nass erfrischte. Danach führte der Weg hinan über sattgrüne Wiesen zur vereinseigenen Wacholderheide. Nach einer kurzen Rast ging es über die Wilhelmshütte durch den Wald zurück zum Wildpark. Hier ließen sich die Wanderer das frisch gezapfte Bier und eine kleine Mahlzeit schmecken.